Veranstaltungen

Voranzeige – Save the date – Call for Papers

52. Jahrestagung
der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst & Psychopathologie des Ausdrucks e.V.

24. – 26. Oktober 2019
Leiden – Pathos – Ausdruck
Innsbruck
Die Deutschsprachige Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks (DGPA) beschäftigt sich, wie es ihr Name programmatisch sagt, mit der Frage, inwiefern und inwieweit bildnerische Gestaltungen, sprachliche Äusserungen, Perfomances und anderes, kurzum: Ausdrucksweisen von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen, die ein aus Drittperspektive als psychopathologisch, religiös oder spirituell beschreibbares subjektives Erleben haben, als Kunst verstehbar und uns zugänglich werden.
Während „Sich-Ausdrücken“ auf eine Aktivität hinzuweisen scheint, die durchaus scheitern kann, für die uns die Mittel fehlen können, wenn wir etwa nicht die richtigen Worte finden, so suggeriert das „Zum-Ausdruck-Kommen“ eine Passivität. Wir kommen allerdings auch im Scheitern, wenn uns also die Worte und andere Ausdrucksmittel fehlen, genau darin zum Ausdruck. So dass in der Aktivität durchaus auch eine Passivität steckt und letztlich immer etwas zum Ausdruck kommt.
Ein Leiden kann sich also pathetisch zeigen, möglicherweise im Ausdruckspathos den Blick aber gerade vom eigentlichen Leiden weglenken. Das Leiden kann umgekehrt vielleicht aber gerade dort zum Ausdruck kommen, wo es uns misslingt, uns auszudrücken, wir darum ringen, etwas zur Sprache zu bringen oder mit bildnerischen Mitteln Ausdruck zu verleihen, um ihm Gestalt zu geben und mit andern in eine Beziehung zu kommen.
Die DGPA-Jahrestagung 2019 in Innsbruck soll den Versuch unternehmen, die Gesellschaft auf ihren Kern sich besinnen zu lassen und die Ausdrucksformen in Kunst und Psychopathologie zueinander ins Verhältnis zu setzen und in Vermittlung zu bringen.
Veranstaltungsort:
Kaiser-Leopold-Saal, Universität Innsbruck,
Karl Rahner-Platz 3
A-6020 Innsbruck
Voranzeige/Flyer
Call for Papers
Vorschläge für ca. 20-minütige Referate zum Thema mit kurzem Abstract
Bitte bis zum 23.06.2019 an: daniel.sollberger@pbl.ch.